Umgestürzter Baum

Gefahren durch klimakranke Bäume

Der Wald ist durch Dürre, Luftschadstoffe und eine vielerorts zu intensive Forstwirtschaft im Dauerstress. Er leidet in allen Landesteilen in unterschiedlicher Ausprägung durch die Klimaveränderungen. Infolge der anhaltenden Trockenheit und Hitze der vergangenen Jahre hat sich die Situation dramatisch zugespitzt.

Wälder und Waldböden sind ausgedorrt, die Bäume durch den Trockenstress stark geschwächt und anfällig. Waldbrände, Stürme und Massenvermehrungen von baumschädigenden Insekten wie Borkenkäfer oder Nonnenfalter lassen in der Folge ganze Waldbestände aus Fichten- und Kiefernmonokulturen zusammenbrechen.
Nicht mehr nur Fichten, sondern auch Eichen, Buchen und andere Baumarten weisen stellenweise massive Schäden auf. Dies führt mancherorts zu erhöhten waldtypischen Gefahren wie herabfallende Äste und umfallende oder abbrechende Bäume. Aus aktualisierten Hinweisen zur Verkehrssicherungspflicht, lässt sich aus der aktuellen Rechtsprechung ableiten, dass Risiken, die ein freies Betreten des Waldes und der Waldwege mit sich bringt, grundsätzlich zum entschädigungslos hinzunehmenden allgemeinen Lebensrisiko gehören. Selbst auf Prädikatswanderwegen gilt keine Haftung der Waldbesitzenden für waldtypische Gefahren.
Vereinfacht gesagt: Das Betreten erfolgt auf eigene Gefahr!
Für uns ist es wichtig, über dieses Thema zu informieren, weil es keine temporäre Erscheinung ist, sondern davon ausgegangen werden muss, dass die waldtypischen Gefahren weiterhin zunehmen werden.

Daher:
Seien sie beim Waldbesuch besonders aufmerksam und schauen Sie nach oben in die Baumkronen.

Achten Sie auf absterbende oder lose Baumteile und meiden Sie deren Nähe.

Insbesondere bei Wind können sehr gefährliche Situationen entstehen.

 

Quelle: www.wald.rlp.de und www.bund.net

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